AGB

Stand: 17.07.2026

Allgemeine Geschäftsbedingungen

für die Erbringung von Dienstleistungen der DAFI Deutsche Akademie für Informationssicherheit GmbH, Forsmannstr. 14b, 22303 Hamburg, E-Mail: bildungsberatung@dafi-akademie.de (nachfolgend „Auftragnehmer“) gegenüber ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“).

1. Allgemeines

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für die Erbringung von Dienstleistungen gelten für Verträge, die zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer unter Einbeziehung dieser AGB geschlossen werden.

1.2 Der Auftragnehmer ist berechtigt, in eigenem Namen und auf eigene Rechnung die erforderlichen Leistungen an Subunternehmer zu vergeben, die ihrerseits ebenfalls Subunternehmer einsetzen dürfen. Der Auftragnehmer bleibt hierbei alleiniger Vertragspartner des Auftraggebers. Der Einsatz von Subunternehmern erfolgt nicht, wenn für den Auftragnehmer ersichtlich ist, dass deren Einsatz berechtigten Interessen des Auftraggebers zuwiderläuft.

1.3 Soweit neben diesen AGB weitere Vertragsdokumente oder andere Geschäftsbedingungen in Text- oder Schriftform Vertragsbestandteil geworden sind, gehen die Regelungen dieser weiteren Vertragsdokumente im Widerspruchsfalle den vorliegenden AGB vor.

1.4 Von diesen Geschäftsbedingungen abweichende AGB, die durch den Auftraggeber verwendet werden, erkennt der Auftragnehmer – vorbehaltlich einer ausdrücklichen Zustimmung – nicht an.

2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

2.1 Der Auftragnehmer erbringt als selbständiger Unternehmer folgende Leistungen gegenüber dem Auftraggeber: Die DAFI Deutsche Akademie für Informationssicherheit GmbH bietet berufliche Weiterbildungen im Bereich der IT- und Informationssicherheit an. Diese vermitteln fachliche Kenntnisse und Kompetenzen zu Themen wie dem Informationssicherheitsmanagement und angrenzenden Fachgebieten. Die Kurse können je nach Angebot unterschiedliche Inhalte, Formate und Abschlussarten umfassen.

2.2 Der spezifische Leistungsumfang ist Gegenstand von Individualvereinbarungen zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber.

2.3 Der Auftragnehmer erbringt die vertragsgemäßen Leistungen mit größtmöglicher Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit nach dem jeweils neuesten Stand, neuesten Regeln und Erkenntnissen.

2.4 Der Auftragnehmer ist zur Erbringung der vertragsgemäß geschuldeten Leistungen verpflichtet. Bei der Durchführung seiner Tätigkeit ist er jedoch etwaigen Weisungen im Hinblick auf die Art der Erbringung seiner Leistungen, den Ort der Leistungserbringung ebenso wie die Zeit der Leistungserbringung nicht unterworfen. Er wird bei der Einteilung der Tätigkeitstage und bei der Zeiteinteilung an diesen Tagen diese selbst in der Weise festlegen, dass eine optimale Effizienz bei seiner Tätigkeit und bei der Realisierung des Vertragsgegenstandes erzielt wird. Die Leistungserbringung durch den Auftragnehmer erfolgt in Abstimmung und in Koordination mit dem Auftraggeber.

3. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Es obliegt dem Auftraggeber, die von ihm zum Zwecke der Leistungserfüllung zur Verfügung zu stellenden Informationen, Daten und sonstigen Inhalte vollständig und korrekt mitzuteilen. Für Verzögerungen und Verspätungen bei der Leistungserbringung, die durch eine verspätete und notwendige Mit- bzw. Zuarbeit des Auftraggebers entstehen, ist der Auftragnehmer gegenüber dem Auftraggeber in keinerlei Hinsicht verantwortlich; die Vorschriften unter Ziffer 9 (Haftung/Freistellung) bleiben hiervon unberührt.

4. Vergütung

4.1 Die Vergütung wird individualvertraglich vereinbart.

4.2 Bei Online-Vertragsschluss über die Website des Auftragnehmers ist die Vergütung bei Vertragsschluss zu entrichten. Bei individueller Angebotserstellung ist die Vergütung innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rechnung zur Zahlung fällig. Ist die Vergütung nach Zeitabschnitten bemessen, so ist sie nach dem Ablauf der einzelnen Zeitabschnitte zu entrichten (§ 614 BGB). Bei aufwandsbezogener Abrechnung ist der Auftragnehmer vorbehaltlich abweichender Vereinbarungen berechtigt, die erbrachten Leistungen monatlich abzurechnen.

4.3 Der Auftragnehmer stellt dem Auftraggeber spätestens nach Erbringung der Leistungen eine Rechnung per Post oder per E-Mail (z. B. als PDF).

5. Nutzungsrechte an Schulungs- und Kursunterlagen

5.1 Sämtliche im Rahmen der Weiterbildungen zur Verfügung gestellten Unterlagen und Inhalte (insbesondere Präsentationen, Skripte, Übungsaufgaben, Musterdokumente, Aufzeichnungen und digitale Lerninhalte) sind urheberrechtlich geschützt. Die Rechte hieran stehen dem Auftragnehmer bzw. seinen Lizenzgebern zu.

5.2 Der Auftraggeber bzw. der jeweilige Teilnehmer erhält an den überlassenen Unterlagen ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht ausschließlich zu eigenen Aus- und Weiterbildungszwecken.

5.3 Eine Vervielfältigung, Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung oder Weitergabe an Dritte sowie die Nutzung der Unterlagen für eigene Schulungs- oder Beratungsangebote ist nur mit vorheriger Zustimmung des Auftragnehmers in Textform zulässig. Gesetzlich zwingende Schrankenbestimmungen des Urheberrechts bleiben unberührt.

6. Besondere Bestimmungen für Online-Formate

6.1 Soweit Weiterbildungen ganz oder teilweise online durchgeführt werden, obliegt es dem Auftraggeber bzw. dem Teilnehmer, die erforderlichen technischen Voraussetzungen auf eigene Kosten sicherzustellen (insbesondere eine stabile Internetverbindung, ein geeignetes Endgerät sowie die jeweils erforderliche, aktuelle Software). Zugangsdaten zu Online-Formaten und Lernplattformen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.

6.2 Ein Anspruch auf die Durchführung durch einen bestimmten Dozenten besteht nicht. Der Auftragnehmer ist berechtigt, Dozenten zu wechseln, sofern die vereinbarte Qualität der Weiterbildung gewahrt bleibt.

6.3 Der Auftragnehmer ist berechtigt, einzelne Termine aus wichtigem Grund (z. B. kurzfristige Erkrankung des Dozenten, technische Störungen, höhere Gewalt) zu verschieben. In diesem Fall wird ein Ersatztermin angeboten oder der betroffene Inhalt in geeigneter Weise nachgeholt. Weitergehende Ansprüche bestehen insoweit nicht; die Regelungen unter Ziffer 9 (Haftung/Freistellung) bleiben unberührt.

6.4 Bild- und Tonaufzeichnungen der Veranstaltungen durch Teilnehmer sind untersagt. Etwaige Aufzeichnungen durch den Auftragnehmer erfolgen nur nach vorheriger Information der Teilnehmer und im Einklang mit den datenschutzrechtlichen Vorgaben.

7. Zertifikate und Prüfungen

7.1 Soweit für eine Weiterbildung ein Zertifikat oder eine Teilnahmebescheinigung vorgesehen ist, ergeben sich die Voraussetzungen für deren Erteilung (z. B. Mindestanwesenheit, erfolgreiche Prüfungsleistung) aus der jeweiligen Kursbeschreibung.

7.2 Wird eine vorgesehene Prüfung nicht bestanden, kann sie einmal kostenfrei wiederholt werden, sofern die jeweilige Kursbeschreibung nichts Abweichendes regelt.

7.3 Der Auftragnehmer schuldet die ordnungsgemäße Durchführung der Weiterbildung, nicht jedoch einen bestimmten Lern- oder Prüfungserfolg des Teilnehmers oder das Erreichen bestimmter beruflicher oder wirtschaftlicher Ziele.

8. Stornierung und Umbuchung durch Unternehmer

8.1 Die Regelungen dieser Ziffer 8 gelten ausschließlich für Auftraggeber, die Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sind. Das Widerrufsrecht für Verbraucher richtet sich nach Ziffer 11.

8.2 Der Auftraggeber kann die Teilnahme an einer gebuchten Weiterbildung durch Erklärung in Textform stornieren. Bei Stornierung bis 14 Tage vor Beginn der Weiterbildung fallen keine Kosten an. Bei Stornierung ab dem 13. Tag vor Beginn werden 50 Prozent der vereinbarten Vergütung fällig. Bei Stornierung ab Beginn der Weiterbildung oder bei Nichterscheinen bleibt der Anspruch auf die volle Vergütung bestehen. Dem Auftraggeber bleibt jeweils der Nachweis vorbehalten, dass dem Auftragnehmer kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

8.3 Die Benennung eines Ersatzteilnehmers für den gebuchten Termin ist jederzeit kostenfrei möglich, sofern der Ersatzteilnehmer etwaige Teilnahmevoraussetzungen erfüllt.

8.4 Bis 14 Tage vor Beginn der Weiterbildung kann einmalig kostenfrei auf einen anderen angebotenen Termin umgebucht werden, sofern dort Plätze verfügbar sind. Spätere oder weitere Umbuchungen gelten als Stornierung mit Neubuchung.

9. Haftung / Freistellung

9.1 Der Auftragnehmer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, aufgrund eines Garantieversprechens, soweit diesbezüglich nichts anderes geregelt ist, oder aufgrund zwingender Haftung. Verletzt der Auftragnehmer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehendem Satz unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Auftragnehmer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist eine Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen. Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Auftragnehmers für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.

9.2 Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von jeglichen Ansprüchen Dritter frei, die gegen den Auftragnehmer aufgrund von Verstößen des Auftraggebers gegen diese Vertragsbedingungen oder gegen geltendes Recht geltend gemacht werden.

10. Vertragsdauer und Kündigung

10.1 Die Vertragsdauer und die Fristen zur ordentlichen Kündigung vereinbaren die Parteien individuell.

10.2 Das Recht beider Parteien zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

10.3 Der Auftragnehmer hat alle ihm überlassenen Unterlagen und sonstigen Inhalte nach Vertragsbeendigung unverzüglich nach Wahl des Auftraggebers zurückzugeben oder zu vernichten. Die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts daran ist ausgeschlossen. Elektronische Daten sind vollständig zu löschen. Ausgenommen davon sind Unterlagen und Daten, hinsichtlich derer eine längere gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht, jedoch nur bis zum Ende der jeweiligen Aufbewahrungsfrist. Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber auf dessen Verlangen die Löschung schriftlich zu bestätigen.

11. Widerrufsbelehrung für Verbraucher

Verbrauchern steht das nachfolgende Widerrufsrecht zu. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmern im Sinne des § 14 BGB steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu; für sie gilt Ziffer 8.

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (DAFI Deutsche Akademie für Informationssicherheit GmbH, Forsmannstr. 14b, 22303 Hamburg, Telefon: +49 40 23 969 228-0, E-Mail: bildungsberatung@dafi-akademie.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts

Ihr Widerrufsrecht erlischt vor Ablauf der Widerrufsfrist, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren (§ 356 Abs. 4 BGB).

Bei Verträgen über die Bereitstellung digitaler Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden (z. B. Lernvideos oder digitale Kursunterlagen zum Abruf), erlischt Ihr Widerrufsrecht auch dann, wenn wir mit der Vertragserfüllung begonnen haben, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnen, und Sie Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie durch Ihre Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung Ihr Widerrufsrecht verlieren (§ 356 Abs. 5 BGB).

Muster-Widerrufsformular

Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es an uns zurück.

An

DAFI Deutsche Akademie für Informationssicherheit GmbH

Forsmannstr. 14b

22303 Hamburg

E-Mail: bildungsberatung@dafi-akademie.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (Bezeichnung der Weiterbildung, ggf. Buchungs- oder Rechnungsnummer):

..........................................................................................

..........................................................................................

Bestellt am (*) / erhalten am (*): .............................................

Name des/der Verbraucher(s): .............................................

Anschrift des/der Verbraucher(s):

..........................................................................................

..........................................................................................

Datum: .............................................

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier):

.............................................

(*) Unzutreffendes streichen.

12. Vertraulichkeit und Datenschutz

12.1 Der Auftragnehmer wird alle ihm im Zusammenhang mit dem Auftrag zur Kenntnis gelangenden Vorgänge streng vertraulich behandeln. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Geheimhaltungspflicht sämtlichen Angestellten und/oder Dritten, die Zugang zu den vertragsgegenständlichen Informationen haben, aufzuerlegen. Die Geheimhaltungspflicht gilt zeitlich unbegrenzt über die Dauer dieses Vertrages hinaus.

12.2 Der Auftragnehmer verpflichtet sich, bei der Durchführung des Auftrags sämtliche datenschutzrechtlichen Vorschriften – insbesondere die Vorschriften der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) – einzuhalten. Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Auftragnehmers, abrufbar unter https://dafi-akademie.de/datenschutz.

13. Schlussbestimmungen

13.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.

13.2 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit der AGB im Übrigen hiervon nicht berührt.

13.3 Der Auftraggeber wird den Auftragnehmer bei der Erbringung seiner vertragsgemäßen Leistungen durch angemessene Mitwirkungshandlungen, soweit erforderlich, fördern. Der Auftraggeber wird insbesondere dem Auftragnehmer die zur Erfüllung des Auftrags erforderlichen Informationen und Daten zur Verfügung stellen.

13.4 Sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, vereinbaren die Parteien den Sitz des Auftragnehmers als Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis; ausschließliche Gerichtsstände bleiben hiervon unberührt.

13.5 Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese AGB aus sachlich gerechtfertigten Gründen (z. B. Änderungen in der Rechtsprechung, Gesetzeslage, Marktgegebenheiten oder der Geschäfts- oder Unternehmensstrategie) und unter Einhaltung einer angemessenen Frist zu ändern. Bestandskunden werden hierüber spätestens zwei Wochen vor Inkrafttreten der Änderung per E-Mail benachrichtigt. Sofern der Bestandskunde nicht innerhalb der in der Änderungsmitteilung gesetzten Frist widerspricht, gilt seine Zustimmung zur Änderung als erteilt. Widerspricht er, treten die Änderungen nicht in Kraft; der Auftragnehmer ist in diesem Fall berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung außerordentlich zu kündigen. Die Benachrichtigung über die beabsichtigte Änderung dieser AGB wird auf die Frist und die Folgen des Widerspruchs oder seines Ausbleibens hinweisen.

14. Verbraucherstreitbeilegung

Der Auftragnehmer ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes (VSBG) teilzunehmen.